Rote Linsen, Gemüse, Salat

Ein Zitat (von Bing aus dem Spanischen übersetzt): »Machen Pfannkuchen von Hülsenfrüchten hat den Vorteil, dass sie nur wenige Zutaten braucht: die Hülsenfrüchte in Frage, Wasser und etwas, um ihm etwas Geschmack zu geben. Außerdem trägt es keine Eier – allergisch, Sie können ruhig atmen – noch Gluten (Zöliakie und andere, die dieses Protein fürchten, auch). Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie nicht brauchen, um Mehl zu kaufen, wenn Sie zu Hause einen Küchenroboter oder einen leistungsstarken Glas-Mixer haben, da mit dem Einweichen der Hülsenfrüchte und zerkleinern, haben Sie genug. Wie jede Art von Pfannkuchen oder Pfannkuchen, können Sie sie an Ihren Geschmack anpassen und fügen Sie verschiedene Zutaten, um Geschmack zu bringen. In diesem Fall kombinieren wir frisches Basilikum mit getrockneten Tomaten, aber sie sind sehr gut mit grünen Zwiebeln gehackt, verschiedene Gewürze – mit Curry und Ingwer ist sehr säbeln – oder aromatischen Kräutern.« Manchmal bin ich unzufrieden mit meinen Spanisch-Kenntnissen, und dann lass ich mir ein wenig von Bing übersetzen. Das ist gut für das Selbstbewusstsein. Nur, das funktioniert nicht immer. DeepL zum Beispiel ist besser; auf jeden Fall besser als ich. Und »1 Esslöffel des Gesalzenen Desserts« wird dann auch richtigerweise zu »1 gestrichener Teelöffel Salz«, aber wie langweilig ist das denn?

Küchentagebuch, Freitag 11. Juni 2021

  • Rote-Linsen-Pfannkuchen mit getrockneten Tomaten und Basilikum (auf spanisch bei El Comidista, bei mir auch auf deutsch)
  • Verschiedene Gemüse (der Autor meint, dass alles dazu passt – ideal für den Zustand meines Kühlschranks)
  • Salat
  • Erdbeer-Rhabarber-Mascarpone-Quark (die Erdbeeren hätt ich nicht kaufen sollen – preiswert aber geschmacklos, das geht wohl auch in Deutschland, aber meine schwäbische Herkunft halt)
Mein Teig war ein bisschen dick, nächstes Mal mehr Wasser

Naturreis, Steinpilz, Frühlingsgemüse

Die Pandemie hat wieder mal gezeigt, wie anpassungsfähig der Mensch ist. Während Amazon Päckchen um Päckchen verschickte und alle Lokale schließen mussten, wurde die Lieferbar erfunden, die Packstation mit Alkoholausschank. Volkstanzgruppen trafen sich mehr oder weniger heimlich in der Brauchbar. Personalagenturen, die mit Home-Office und Zoom-Meetings nicht ganz glücklich waren, bestellten Bewerber in die Vorstellbar und Streaming-Opfer, die auf der Couch zu verfetten drohten, gründeten die Machbar. Als die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenzen immer wirrer wurden, war auch die neue Erklärbar sehr beliebt und im Herbst wird wohl die Frage, wer Kanzler*In wird in der Wählbar? diskutiert. Dass die Antwort eigentlich Nein heißen müsste, zeigt, wie weit wir trotz aller Anpassungsfähigkeit immer noch vom Nirwana entfernt sind. Aber am Wahlabend – nach der Wahl – gehen wir trotzdem alle in die Nachbar, manche Wahlforscher treffen sich vielleicht noch auf einen Absacker in der Unvorhersehbar.

Küchentagebuch, Donnerstag 10. Juni 2021

  • Filoteig mit Ziegenkäse und Honig (gab’s vor kurzem schon mal)
  • Steinpilzrisotto mit Frühlingsgemüse (nichts für Puristen: Naturreis und dann noch mit Käse überbacken – das Rezept ist wieder mal zu alt fürs Internet und man sollte es vielleicht besser nicht Risotto nennen)
Lecker? Ja. Risotto? Nein.

Gemüse, Kräuter, Teig

Die Natur ist ja bekanntlich gnadenlos. Heute Morgen fiel mein Blick auf das Datum. Noch keine Panik, aber doch beunruhigt: in gerade mal zwei Wochen endet die Rhabarber-Saison und ein Ernte-Ende ist noch lange nicht in Sicht. Gleichzeitig blüht die erste Zucchini-Pflanze. Das wird alles böse enden. Jetzt mag mancher einwenden, dass dieses Jahr doch eh alles später dran sei, da gälte auch der Johannis-Tag für den Rhabarber nicht. Aber bitte: Bloß weil die Welt sich immer schneller dreht, kann man doch nicht jedes Jahr die Bauernregeln neu auswürfeln! Es wird böse enden. Zumal gleichzeitig die Spargelsaison endet (normalerweise enden würde) und wir erst zweimal Spargel gegessen haben. Und eine alte Familien-Regel besagt: Wächst der Spargel dann im Freien, isse ihn der Male dreien.

Küchentagebuch, Mittwoch 9. Juni 2021

  • Wassermelone und Feta und Basilikum (ein Blogbuster, dieser Link zu zii, weil es mir damals genauso ging)
  • Türkischer Ofen-Gemüsekuchen (Bauernregel: verlässt ein Kuchen Michas Garten sollte man nicht lange warten)
  • Gemischter Salat mit vielen Kräutern (wann die Saison haben weiß ich nicht so genau, offensichtlich jetzt)
  • Rhabarber-Süßspeise (man tut, was man kann)
Richtige Sommerküche, der Sommer kann aber bestimmt noch mehr

Gebacken: Kartoffelbrot im Topf

Eigentlich unter meinem Niveau😉. No knead, im Topf, wie ein Anfänger