{"id":240,"date":"2011-09-08T20:21:46","date_gmt":"2011-09-08T19:21:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.merle-buehrer.de\/gs\/?p=240"},"modified":"2011-09-08T20:21:46","modified_gmt":"2011-09-08T19:21:46","slug":"gbpf-%e2%80%93-das-finale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/2011\/09\/08\/gbpf-%e2%80%93-das-finale\/","title":{"rendered":"GBPF \u2013 Das Finale"},"content":{"rendered":"<p>Die Ente hat nat\u00fcrlich recht, wie konnte ich ungl\u00e4ubiger Thomas nur zweifeln: Johann Lafer, der mit der Startnummer 2 ins Rennen ging, ist auch nicht schwieriger nachzukochen als Eckhard Witzigmann. Gestern war mir einfach der Unterschied zwischen zwei Zeilen und einer Seite aufgefallen und zu eindeutig. Aber wenn man sich auf die Portweinfeigen beschr\u00e4nkt, um die es ja in diesem Challenge haupts\u00e4chlich geht, dann sieht das so aus:<\/p>\n<h2>Portweinfeigen (Johann Lafer, 6 Personen)<\/h2>\n<p><strong>100 g Zucker<\/strong> in einem Topf bei mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren und unter R\u00fchren mit <strong>200 ml rotem Portwein<\/strong> abl\u00f6schen. <strong>1 Zimtstange<\/strong>, den <strong>Saft<\/strong> von je <strong>2 Orangen<\/strong> und <strong>Zitronen<\/strong>, die <strong>Schale<\/strong> von je <strong>\u00bd Orange<\/strong> und <strong>Limette<\/strong> (unbehandelt) dazugeben und den Sud auf die H\u00e4lfte einkochen lassen.<br \/>\n1 bis <strong>1 \u00bd EL Speisest\u00e4rke<\/strong> mit wenig Wasser verr\u00fchren und den Sud damit binden.<br \/>\n<strong>6 Feigen<\/strong> (ich nehme an: gro\u00dfe Feigen, ich nehm also 12 kleine) waschen, trocken tupfen, l\u00e4ngs halbieren und in den Sud geben. Vom Herd nehmen und etwa 30 Minuten marinieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_241\" aria-describedby=\"caption-attachment-241\" style=\"width: 590px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.merle-buehrer.de\/gs\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/lafer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-241\" title=\"lafer\" src=\"http:\/\/www.merle-buehrer.de\/gs\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/lafer.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"804\" srcset=\"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/lafer.jpg 600w, https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/lafer-223x300.jpg 223w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-241\" class=\"wp-caption-text\">Sherrycreme mit Portweinfeigen (Lafer)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Und die Sherrycreme ist auch nicht richtig kompliziert, wenn ich auch \u2013 um mein Gesicht zu wahren \u2013 gerne eine oder \u00a0zwei Zeitangaben gelesen h\u00e4tte: Was hei\u00dft \u201eschaumig aufschlagen\u201c? Wenn man Fl\u00fcssigkeit und Eigelb mit dem Handmixer traktiert, dann sch\u00e4umt das sofort. Aber ich glaube nicht, dass das gemeint ist, also habe ich brav etwa 5 Minuten ger\u00fchrt, bis die eigentliche Masse schaumig wurde. So, jetzt hab ich auch ein wenig recht behalten.<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Rezept gibt\u2019s (die Ente hatte schon wieder recht!) im Internet; einmal beim <a href=\"http:\/\/www.rezepte-guru.de\/show.php\/70409_Sherrycreme_mit_Portweinfeigen.html\" target=\"_blank\">SWR<\/a>, wo die Feigen vorher \u00fcber Nacht in wei\u00dfem Portwein eingelegt werden, und einmal als <a href=\"http:\/\/kochclub.langenegger.ch\/documents\/Sherrycreme.pdf\" target=\"_blank\">PDF<\/a>, wo zwar die Mengenangaben recht eigenwillig auf 4 Personen umgerechnet wurden, daf\u00fcr erf\u00e4hrt man aber wenigstens, dass dieses Rezept in einer K\u00fcche von <em>allmilm\u00f6<\/em> entwickelt und auf Geschirr von <em>Villeroy &amp; Boch<\/em> serviert wurde \u2013 auch gut zu wissen.<\/p>\n<p><strong>Siegerehrung<\/strong><\/p>\n<p>Die Familien-Jury war sich einig; The Winner is: Johann Lafer! Tusch! Mein Einwand, dass die Zutaten (f\u00fcr die Portwein-Feigen) doch die gleichen w\u00e4ren \u2013 ob Orangensaft oder Grand Marnier, ob Puderzucker oder Karamell, das sei doch egal \u2013 wurde einfach ignoriert. Und alle Rettungsversuche, wie etwa: bei Witzigmann seien die Aromen deutlicher zu unterscheiden, sein Rezept sei urspr\u00fcnglicher, waren vergeblich. Also bleibt als Erkl\u00e4rung nur Lafers Zimtstange oder ganz simpel die Tatsache, dass die Sherrycreme auch nicht von schlechten Eltern war und hervorragend mit dem Feigenkomptt harmoniert hat. Diese Chance hat Herr Witzigmann gestern nicht erhalten, aber er wird es ja nicht erfahren, dass er nur Zweiter geworden ist.<\/p>\n<p>Und der Vollst\u00e4ndigkeit halber noch das <strong>K\u00fcchentagebuch<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Spaghetti mit Tomatensauce und Kopfsalat<\/li>\n<li>Sherrycreme mit Portweinfeigen nach Johann Lafer<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und warum?<\/p>\n<ul>\n<li>Die Tomatenpracht im Garten hat dem Dauerregen nicht standgehalten! Als Balsam f\u00fcr die angegriffene G\u00e4rtnerseele musste deshalb dringend eingedoster Ersatz her.<br \/>\nEs gibt Stimmen, die behaupten, dass Gurken im Salat absolut nicht gingen \u2013 aber bevor die letzte Gurke von den Schnecken aufgefressen wird \u2013 sei\u2019s drum!<\/li>\n<li>Ich kann ja keinen hochoffiziellen Challenge veranstalten und das Ergebnis dann auf dem Kompost entsorgen! Und die Menge reicht f\u00fcr morgen auch noch.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ente hat nat\u00fcrlich recht, wie konnte ich ungl\u00e4ubiger Thomas nur zweifeln: Johann Lafer, der mit der Startnummer 2 ins Rennen ging, ist auch nicht schwieriger nachzukochen als Eckhard Witzigmann. Gestern war mir einfach der Unterschied zwischen zwei Zeilen und einer Seite aufgefallen und zu eindeutig. Aber wenn man sich auf die Portweinfeigen beschr\u00e4nkt, um &#8230; <a title=\"GBPF \u2013 Das Finale\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/2011\/09\/08\/gbpf-%e2%80%93-das-finale\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber GBPF \u2013 Das Finale\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":241,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,10,8],"tags":[],"class_list":["post-240","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-dessert","category-obst","category-tagebuch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=240"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":243,"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240\/revisions\/243"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/media\/241"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=240"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=240"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/merle-buehrer.de\/gs\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=240"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}