Kürbis, Möhren, Rotkohlsalat

Da morgen Markttag ist, muss der Gemüsevorrat im Keller entweder auf den Müll Kompost oder verbraucht werden. Und da „waste“ ja nun überhaupt nicht geht, bleibt nur aufbrauchen. Außerdem ist es erstens draußen so kalt, dass kein Mensch freiwillig zum Einkaufen ginge und zweitens ist es ja auch ein gutes Gefühl, für jede angetrocknete Karotte noch eine Verwendung zu finden. Wenn da nur die Trägheit des Kochs nicht wäre. Es gibt schon Situationen, in denen die Nützlichkeit von Convenience-Produkten so richtig einleuchtet: Folie abziehen, aufwärmen, genießen essen. Oder wenigstens Pasta: Kochen, Sößchen, fertig. Aber Kürbis, Steckrübe, Sellerie, Möhre und was sonst noch rumliegt? Wenn ich jünger wäre, würde ich dafür ein Startup gründen. Die Gorillas Schimpansen holen bei euch das Gemüse mit dem Fahrrad ab und kommen zehn Minuten später mit lauter Leckereien zurück. Und da ich die Schimpansen nicht bezahlen würde, weil die ja gerne an der frische Luft radeln und die Verbraucher für das gute Gewissen sicher kräftig zahlen würden, könnte sich das – für mich – richtig lohnen.

Küchentagebuch, Freitag 3. Dezember 2021

  • Ofenkartoffeln
  • Sellerie-Pommes (brigitte.de)
  • Glasierte Möhren und Steckrüben (essen & trinken)
  • Glasierte Kürbisspalten (essen & trinken)
  • Rotkohlsalat mit Grapefruit, Feigen, Mandeln und Ziegenkäse (lecker.de)
  • Mousse au Chocolat (ist schon fertig im Kühlschrank – uff)
Ja, jetzt ist der Keller leer
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