Kürbis, Ingwer, Süßkartoffel

Mal kurz zum Thema, was man alles nicht weiß und warum das nicht schlimm ist oder warum im Wein nicht nur die Wahrheit liegt und es sich immer lohnt, eine gute Flasche zu öffnen, auch wenn man zunächst den Öffner nicht findet und betrübt vor einem leeren Glas und einer vollen Flasche sitzt, aber dann doch noch fündig wird, einen langen Schluck nimmt, verwundert das Etikett liest, wo Languedoc draufsteht, was man nur von Messern zu kennen meint, aber dann doch – dem Internet sei Dank – recherchiert und feststellen muss: Ja, Messer, aber auch Weine und: eine eigene Sprache, weil langue=Sprache und Oc=ja, man frage mich jetzt nicht, warum, aber daher kommt wohl ok-zetanien, was jetzt ziemlich weit führt, aber ihr habt ja alle Internet und könnt das selbst googeln. Nur: ich weiß nicht, ob das ohne Wein funktioniert.

Küchentagebuch, Sonntag 28. November 2021

  • Süßkartoffel – Pommes (Ottolenghi: Simple, S. 157, im Netz bei chezMartina.de)
  • Kürbis mit Ingwer-Tomaten (Ottolenghi, hier im Blog oder gleich bei lieberlecker)
  • Röstkarotten-Salat mit Chamoy (Ottolenghi: Flavour, S. 187, hier im Blog)
  • Sellerie und Linsen mit Haselnüssen und Minze (Ottolenghi, GV, S. 216 und hier schon mal)
  • Mascarpone-Creme mit Apfelkompott und Cantuccini
Wir haben einen Virusträger aus Bayern eingeladen, um etwas näher an Südafrika zu kommen

Spaghetti, Chili, Schweinebauch

Ich mag keine Schlangen. Also Menschen-Schlangen. Schon das Anstellen. Man fragt ja nicht umsonst: wie stellst du dich denn an? Und das war schon vor Corona so. Hier im Norden ist es sogar noch schlimmer, weil die Menschen – meiner Beobachtung nach – ihre Nachbarschaftsschwätzchen weitgehend ohne Rücksicht auf die Länge etwaiger Warteschlangen abhalten: ein Gespräch ist vorbei, wenn es vorbei ist, basta. Nun gibt es auf dem Markt im Nachbarort zwei Stände, die ich lange zeit ignorierte, weil immer viele Menschen anstanden. Und es hat sich leider im Laufe der Zeit herausgestellt, dass beide hervorragende Produkte anbieten. Man könnte fast meinen, das eine hätte mit dem anderen was zu tun. Heute morgen ist mir auf dem Markt hier im Ort aufgefallen, dass bei dem Griechen schon seit Jahren auffällig viele Leute anstehen. Ich hab’s nicht geschafft, mich einzureihen – was bitte soll ein Grieche schon tolles anbieten? Aber es beginnt schon ein wenig an mir zu nagen: verpass ich da vielleicht was? Weinblätter? Oliven? Feta? Vielleicht werde ich es nie herausfinden.

Küchentagebuch, Samstag 27. November 2021

  • Gelackter Schweinebauch auf Chili-Spaghetti (ein schneller Teller – wie hier im April)
  • Rotkohlsalat mir Grapefruit und Ziegenkäse
Insgesamt: Toll

Kartoffelbällchen, Currysauce, Reis

Ich habe beschlossen, aus Gründen der geistigen Gesundheit, den Fernseher nicht mehr einzuschalten, keine Zeitung zu lesen und das Radio auf einen Musik-Sender einzustellen, bis am 20. März der versprochene Freedom Day ausbricht. Ich dachte ja immer, mit ein paar Impfungen wäre der Pandemie leicht beizukommen. Jetzt sieht es aber so aus, als würde der brasilianische Weg zum Ziel führen – dort sind inzwischen alle genesen. Außer denen, die nicht genesen sind. Ich hab jetzt erst mal Mehl im Internet bestellt, damit ich nicht noch vor dem Freedom Day in diese enge Mühle muss. Und Mehl kann ja schnell mal knapp werden. Obwohl ich immer noch keinen Backofen habe, aber jetzt beginnt ja die Adventszeit. Dann backe ich halt über der Kerze.

Küchentagebuch, Freitag 26. November 2021

Den Reis hätte ich auf meine Art kochen sollen, in meinem Alter …