Gezwitscher

Können Männer Frauen nur verstehen, wenn sie sie begreifen? #grabscher

 

Trotz größter Anstrengungen kann ich immer noch noch twittern. Deshalb gibt es hier demnächst ein paar Posts mit maximal 144 Zeichen und dem Tag Gezwitscher. Sozusagen als Trockenübung.

Buchgenuss

Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, ich wäre etwas außer Atem, weil ich mit hängender Zunge den großen Event „Viele Tage, viele Bücher“ knapp verpasst habe. Das stimmt aber nicht. Wenn man Software entwickelt, dann eignet man sich ganz nebenbei ein eher unverkrampftes Verhältnis zu Deadlines und Abgabeterminen an. Und außerdem: Ich hätte gar nicht teilnehmen können, weil ich nicht glaube, dass es so etwas wie ein „Genussbuch“ überhaupt gibt.

Fangen wir mit den Kochbüchern an, die ja die Mehrzahl ausmachen. Die haben in meiner Erinnerung ziemlich wenig mit Genuss zu tun. Da sind zunächst mal die Food-Pornographen mit den schönen Bildern (alle getürkt und besprüht und aus Plastik). Mit zunehmendem Alter macht Pornographie ja traurig. Weil man weiß, dass da mal was war und dass es wahrscheinlich anders war, als das was man gerade sieht, aber – in der Erinnerung – ähnlich toll. Und zur Traurigkeit gesellt sich dann noch der Brechreiz, wenn es irgendwie in Richtung „Landküche“ geht und in warmen braunen Farben gehalten ist. Kein Genuss!

In der anderen Ecke des Regals stehen die Heimwerkerbücher mit der ultimativen Aufforderung: Do it yourself. Frühstück für Anfanger, Pasta for idiots, How to cook in 10 easy lessons. Das ist alles lehrreich und nützlich. Aber Genuss? Shrimps entdarmen, Kalbsbries häuten, Wild aus dem Mantel schlagen, Kutteln wässern. Genuss? Ich weiß nicht.

Mit meinem Kochregal hätte ich also nicht teilnehmen können. Das hätte den Rahmen gesprengt. Also ein Blick in die Abteilung Belletristik. Da gibt es doch auch schöne Bücher. Da, zum Beispiel, Tanja Blixen: Babettes Fest. Herrlich. Aber auch das macht mich traurig, weil es so viel mit unserer aktuellen Situation zu tun. Diese Ängstlichkeit gegen Normen zu verstoßen, diese dickköpfige Ich weiß-es-besser-Sturheit. Dass im nächsten Leben alles besser wird, wenn man sich nur genug kasteit, dass Kaffee tötet und alles was schmeckt entweder Tiere umbringt oder Menschen vergiftet oder – noch schlimmer – zufrieden lächelnd im Sessel zurücksinken lässt. Womöglich noch mit einem Gläschen Cognac in der Hand. Das wär dann kein Post geworden, sondern eine Abhandlung.

Oder Martin Suter „Der Koch“; noch ein Autor, dem zu diesem Thema nichts einfällt als ein geheimes Aphrodisiakum der indischen Großmutter. Schade. Am ehesten noch Andrea Camilleri – wenn man der sizialianischen Küche was abgewinnen kann. Doch das macht schon Spass. Aber Genuss?

Vielleicht was aktuelles? Man muss ja nicht immer gleich zu erkennen geben, dass man ein paar Jahrzehnte zurück ist. Vielleicht „Ich koch dich tot“ von Ellen Berg. Das müsste ich aber zuvor noch lesen. In der Produktbeschreibung: Eine nette Frau würzt aus Versehen mit Rattengift statt mit Pfeffer. Und dann – Zitat – „Fortan räumt Vivi all jene Fieslinge, die es nicht besser verdient haben, mit den Waffen einer Frau aus dem Weg – ihren Kochkünsten.“ Tut mir leid, ich kann das nicht lesen. Wirklich nicht.

Das mit dem Genussbuch und mir, das wird nichts mehr. Aber den Buchgenuss, den kenne ich natürlich schon. Im Moment mein absoluter Lieblings-Ober-Lese-Genuss: Sybille Lewitscharoff’s „Apostoloff“. Die bulgarische Küche allerdings kommt kaum vor und nicht gut weg. Wie ganz Bulgarien, im Übrigen. Da befürchte ich dann eher einen Shitstorm. Ich glaube, ich lass das lieber. Und bis zur Runde 2 hab ich ja noch Zeit …

Sardinen

Ein Sommerabendterasseweissweinoderroségericht. Also schnell noch bloggen, bevor der Himmel zuzieht.

Gebackene Sardinen mit Marinade

sardinen

Je 200 g rote und weiße Zwiebeln (*) und 4 Knoblauchzehen schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. In 4 EL Öl glasig dünsten, 1 EL Zucker darüberstreuen und unter Rühren bei milder Hitze schmelzen lassen. Dann mit 250 ml Weißwein, 50 ml Balsamico bianco (**) und 150 ml Gemüsebrühe abgießen, alles aufkochen und auf ein Drittel reduzieren. 80 g Pinienkerne und 40 g Rosinen dazugeben und noch kurz schmoren lassen.

500 g küchenfertige Sardinen in Mehl wenden und in 250 ml Öl bei etwa 170° portionsausweise ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, auf eine Platte geben und mit der Marinade übergießen. Mit Weißbrot servieren.

(*) Obwohl die Marinade sehr gut schmeckt und zu den Sardinen passt, halte ich die Menge für übertrieben. Selbst die Hälfte ist noch reichlich.

(**) Johann „Überall“ Lafer, von dem das Gericht stammt, meint man könne auch Rotwein und Aceto balsamico nehmen, dafür dann mit einem TL Honig abrunden. Hab ich noch nicht probiert.

Kirschmarmelade

Hab ich gestern total vergessen. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber Vanille geht sehr gut mit Kirschmarmelade.

kirschmarmelade

Ich habe 1 ganze Vanilleschote ausgekratzt und das Mark zusammen mit 500 g Kirschen (und 250 Gelierzucker 2:1) langsam aufgekocht. Schmeckt sehr edel, aber zum Frühstück zu edel. Morgens mag ich’s sauer, so wie der Tag aller Erfahrung nach auch werden wird. Abends dann allerdings, ein Klecks zu einem reifen Munster, da ist edel gar nicht so schlecht, wo der Tag doch in aller Regel schon eher bescheiden war.

Für Frühstücksmarmelade würde ich also (Achtung: Mathematik!) entweder nur ein halbe Vanilleschote nehmen, oder halt 1000 g Kirschen. Ich hoffe, das Prinzip wird klar: das Verhältnis von Vanille und Kirschen sollte zugunsten der Kirschen angepasst werden.

Ach ja, und ein guter Schuss Whiskey oder Kirschwasser sollte das Ganze noch etwas abrunden. Um mit Ulrich Roski zu sprechen: „Fröhlichkeit ohne Schnaps ist doch nur Heuchelei!“.

 

Schwarzwald, Kirsche

Ich bin ja ein Schwarzwaldbub. Ursprünglich. Rank und schlank wie eine Tanne, nicht knorrig wie die nordische Eiche. Daran kann man das heute noch sehen. Oder konnte man bis vor kurzem noch sehen. Oder erahnen.

limonadez

Gut, ich bin früh geflohen. Aber nicht früh genug, dass nicht rund um mich rum das Schwarzwaldlied geträllert wurde:

O Schwarzwald, o Heimat, wie bist du so schön!
Wie locken das Herz deine schwarzdunklen Höhn
Zum fröhlichen Wandern in Hochsommerzeit,
Zum Rasten in heimlicher Einsamkeit,
Im traulichen Mühlgrund, bei Quellengetön:
O Schwarzwald, o Heimat, wie bist du so schön!

Schon beim Aufschreiben kriecht eine Gänsehaut über die Unterarme. Ich bin mir nicht ganz sicher, was das zu bedeuten hat. Aber egal. Der Schwarzwald, also Baden-Württemberg, wird ja seit einiger Zeit grün-rot regiert. Und ich dachte immer: Das passt. Da gibt es außer Natur recht wenig, und auf Natur verstehen sich die Grünen ja. Allerdings: weit gefehlt.

Wie nicht anders zu erwarten haben die Grünen ein Lieblingsprojekt: endlich einen Nationalpark im Ländle. Also ein Gebiet, in dem die Natur machen darf, was sie will. Und weil man aus Stuttgart 21 ja gelernt hat, gab es Informationsveranstaltungen und eine Bürgerbefragung und aktive Teilnahme und alles, was das Herz begehrt. Leider ist das Ergebnis der Bürgerbefragung dann für manche ernüchternd ausgefallen: 70 bis 80% der Bürger wollen einfach keinen Nationalpark. Dass der jetzt zwar kleiner, aber trotzdem kommt, liegt daran, dass die Befragung „unverbindlich“ war. Das nennt sich, glaube ich, gelenkte Demokratie.

Was da an Argumenten und wohl auch Emotionen hochkocht rund um Baiersbronn, und warum die sich nicht einfach in einem der vielen Sternelokalen bei einem Glas Wein und einem Snack zusammensetzen, kann ich nicht beurteilen. Aber neben den Bedenken der Holzindustrie und der sprichwörtlichen Sparsamkeit („Da liegt dann totes Holz rum, das man auch gut verheizen könnte“), hat mich ein Argumentationsstrang besonders beeindruckt: einige Hotelbesitzer befürchten wohl, dass die Natur so ganz ohne menschlichen Eingriff, nun ja, sagen wir mal den ästhetischen Ansprüchen des Touristen nicht gerecht wird. „Aber das ist doch schön“, sagt einer der Befürworter, „die Natur ist eben ein steter Wandel zwischen Werden und Verderben.“

„Schon recht“, kommt darauf als Antwort, „aber: zwischen Verderben und Werden vergeht halt immer eine so lange Zeit.“

Und dem kann ich nur beipflichten. Wir haben nämlich einen Kirschbaum im Garten, der schon etwas älter ist und nicht mehr so viel tragen mag. Dafür hat er mein Verständnis, weil es mir ja genauso geht. Und wir haben uns auch entschlossen, ihm sein Austragsstüberl zu lassen, ihn nicht unnötig unter Druck zu setzen und nicht vorwurfsvoll auf seine magere Ernte zu schauen. Wir haben einen kleinen Baum daneben gepflanzt; nur: zwischen Verderben und Werden … In drei oder vier Jahren werden wir wieder ein paar (viele?) Kirschen haben.

Dieses Jahr zum Beispiel hingen vier Kirschen – natürlich in den obersten, unzugänglichsten Zweigen. Selbst die Vögel wollten da nicht hin. Ich aber schon, denn so ein Jahr ohne Kirschenernte wär doch ein verlorenes Jahr! Ich hab sie auch geerntet, alle vier. Am schlimmsten war eigentlich, beim Klettern immer zu wissen: Und wenn du jetzt runterfällst, dann musst du dir auch noch blöde Sprüche anhören.

Ich hab sie natürlich nicht zu Marmelade verarbeitet, keinen Kuchen gebacken, sondern gleich aufgegessen, alle vier. So muss ich halt jetzt beim Nachbarn betteln oder zum Markt gehen, wenn ich meine Lieblingslimonade aus einem älteren Effilee zubereiten will:

Kirsch-Rosmarin-Limonade

 limonade

100 g Zucker mit 100 ml Wasser und 1-2 Rosmarinzweigen aufkochen und mindestens 6 Stunden zeihen lassen. Anschließend mit 120 ml Kirschsaft und 100 ml Zitronensaft in einer Karaffe vermischen und mit 580 ml Mineralwasser auffüllen. Auf Eis oder gut gekühlt servieren.

 

Balkanplatte

Kroatien tritt am 1. Juli in die EU ein. Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, ob das gut ist. Gut für Kroatien? Gut für die EU? Die Kroaten müssten es eigentlich wissen, wissen es aber offensichtlich auch nicht, zumindest schließe ich das aus der Wahlbeteiligung.

Aber egal, das sollen kompetentere Köpfe entscheiden. Und wenn die es auch nicht wissen: die Zeit wird es uns lehren. Ich lese deshalb Nachrichten und Berichte über den Beitritt eigentlich kaum noch. Überfliegen vielleicht, ja, aber wenn man ein Land überfliegt, was sieht man da schon?

So ging es mir auch mit einer SZ-Beilage. Nur überflogen (es war ja schließlich der Reiseteil). Aber ein Wort hat mich getroffen wie ein Hammerschlag: Balkanplatte!

Meine Güte, noch einmal jung sein und unbedarft und mit leuchtenden Augen eine Balkanplatte bestellen! Schon bei der Tischauswahl darauf achten, dass das Möbel stabil ist, weil es doch schade wäre, wenn es birst und all diese Köstlichkeiten auf dem Boden landen. Und beim Servieren ächzen: Wer soll das denn alles essen? Und innerlich zufrieden: Ich! Ich! rufen. Und versinken in den Fleischbergen, den Reis auf die Seite schieben, die Pommes nur kurz probieren, sonst schafft man das doch gar nicht. Und das Wort Qualität noch gar nicht kennen, schon gar nicht bei Fleischbergen und erst recht nicht beim obligatorischen Plavac. Viel, billig, gut! Zufrieden und angeheitert den Heimweg antreten und: „Das müssen wir bald mal wieder machen!“

Mir ist schon bewusst, dass ich vielleicht ein bisschen nostalgisch überreagiere und dass mir auf Anhieb gar kein Jugoslawe um die Ecke einfallen würde. Aber hey, es ist Grillsaison: ich mach mir eine Balkanplatte!

Normalerweise gehe ich dann auf die Suchen-Seite von Fool for Food, um mal zu sehen, was Robert und Zorra und Barbara und … so unter Balkanplatte verstehen, aber:keinErgebnisse

Keine Ergebnisse? Habe ich „Balkanplatte“ falsch geschrieben? Merkwürdig. Und bei einer normalen Google-Suche lande ich bei Google Books in der Kategorie „Abenteuerroman“, was hat das zu bedeuten? Und warum macht mich ein Forumsbeitrag bei Chefkoch.de auch nicht zuversichtlicher:

„Hej und Willkommen im CK 

Auf dem Grillteller, den wir im Restaurant kaufen, liegt einfach nur ein getürmter Haufen Fleisch – da ist nichts mariniert, sondern nur angebraten und mit Pfeffer, Salz und Paprika gewürzt – für uns schmeckt es genau so richtig und man kann es ja nach Gusto würzen. 

Auf der Platte liegen für 6 Personen 6 Bauchscheiben, 6 Naturschnitzel, 6 Frikadellen, 6 Koteletts, 6 Spieße und dazu Brot, Bauernsalat und große Stücke Fetakäse – so wird es vom Restaurant gereicht und das Fleisch ist dabei vom Schwein, Rind und Lamm und kommt aus der Pfanne und dem Ofen.“

Sollte mich meine Erinnerung so trügen? In meiner Not erzähle ich Frau T. von meinen Schwierigkeiten. „Um Gotteswillen! Balkanplatte! Das ist doch hoffentlich nicht dein Ernst? Weißt du was? Mach halt in Gottes Namen Djuvec-Reis und grille ein paar Lammkoteletts. Was hältst du davon?“

Na ja, eigentlich hatte ich mir das anders vorgestellt. Aber wenigstens Utecht schreibt und schwärmt vom Djuvec-Reis …

Nutzlos

Neulich bin ich mal wieder Bahn gefahren. Das Buch, das ich mir für die Fahrt ausgesucht hatte, hat allerdings die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Eigentlich im Gegenteil. Und anstatt einfach ein anderes zu lesen, musste ich missmutig immer mal wieder eine Seite lesen und mich dann wieder ärgern und wieder eine Seite lesen und so weiter.

Gott sei Dank war es aber ein sehr schöner Tag und es waren genügend Leute unterwegs für meine andere Lieblingsbeschäftigung: T-Shirts lesen. Auch da werden die Erwartungen nicht immer erfüllt, aber der eine Satz, der auf so ein T-Shirt passt, ist ja immer nur der Anfang. Der Rest der Geschichte liegt dann in der eigenen Hand. Beziehungsweise im eigenen Kopf. Und wer da die Erwartungen zu hoch schraubt, ist ja nun wirklich selbst schuld.

Ich glaube, es war in Darmstadt – es kann aber auch in Heidelberg oder Bensingen gewesen sein, als ein T-Shirt zustieg und sich bis Marburg auf einen Sitz mir schräg gegenüber setzte. Es kann auch Gießen gewesen sein, aber das spielt eigentlich keine Rolle. Wichtiger bei so einem T-Shirt ist ja der Aufdruck: „Useless“.

Nun bin ich schon seit frühester Jugend ein großer Fan der Nutzlosigkeit, die sich erstaunlicherweise oft etwas unter Wert verkauft. Und so war das T-Shirt ein willkommener Anlass, über die merkwürdige Vorliebe des Menschen für schweißtreibende Arbeit oder gehirnschmalzerweichende Schreibtisch-Maloche und die damit kontrastierende Geringschätzung der – mit einer Sommerlimonade bewehrten – gemütlichen Kontemplation im Strandkorb. Bahnfahren lohnt sich.

Kaum war das T-Shirt ausgestiegen, flatterte mir Claus in den Feedreader: „Reicht! Völlig.“ Sagt er. Und wenn ich das nahezu wörtlich ins Englische übersetze, dann meint er wohl: „Use less!“ Das T-Shirt konnte ich nicht mehr fragen (und wie würde man auch ein Leerzeichen auf dem T-Shirt erkennen?), aber wie auch immer: Recht haben sie, entweder Claus oder beide – Claus und T-Shirt. Be useless, use less!

Und deshalb gab es am Abend Spare-Ribs mit Kartoffelsalat von Johannes, ohne Schnickschnack, aber – weil die Tomaten weg mussten –zusätzlich mit Tomatensalat und mit Brot, um die Marinade aufzutunken. Womit wir schon bei 4 Komponenten wären, war das jetzt schon zuviel? Ich muss wohl noch üben.

Region

Regional einkaufen. Ich kann’s nicht mehr hören.

Ohne meiner Region zu nahe treten zu wollen: Hier gibt es Kartoffeln und Spargel.

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Über mich

Von Zeit zu Zeit verlinkt irgendwer auf meinen Blog. Und manchmal folgen dann andere Leser diesem Link, lesen ein bisschen und denken dann: „mein Gott, wer ist das denn?“

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Tischgespräche
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