Sellerie, Sahne, Bratwurst

Vor langer Zeit habe ich im Fernsehen mehr oder weniger regelmäßig eine Sendung namens „Kerner kocht“ angeschaut, eine Gewohnheit, die dann langsam seltener wurde und eine Liebe, die mit der Namensänderung in „Lanz kocht“ schlagartig erkaltete. Umso erstaunlicher, dass in meinem Rezeptstapel ein Rezept vor sich hinschlummert, das nicht allzu alt ist (2009), und an das ich keinerlei Erinnerung habe. Alfons Schuhbeck kocht eine recht gewöhnliche Selleriesuppe mit Bratwürsteln als Einlage, aber schon damals mit Ingwer und Knoblauch. Da an der Suppe eigentlich nichts Ungewöhnliches ist, frage ich mich jetzt natürlich, wie dieses Rezept in meinen Stapel kommt und ob ich es einfach entsorgen oder es doch vorher nochmal (vielleicht zum ersten Mal) koche. Die Bratwürstchen von meinem Metzger sind auf jeden Fall toll, also los. Wenn’s zu kompliziert wird, schau ich mir auf youtube nochmal (vielleicht zum ersten Mal) die ganze Sendung an, obwohl ich nicht glaube, dass ich das aushalte.

Küchentagebuch, Donnerstag 23. Dezember 2021

  • Sellerie-Suppe mit Bratwürstel von Alphons Schuhbeck (2009/07/25 Lanz kocht im ZDF, die Rezepte der Sendung sind offensichtlich als PDF unter diesem Link gespeichert)
  • Erdbeer-Pfirsich-Tiramisu (auch Schuhbeck, das Rezept gibt’s hier – das reicht hoffentlich über die Feiertage)
Die Sellerie-Croutons sind ganz witzig

Ofenkürbis, Ingwer, Tofu

Als ich gestern im Wetterbericht hörte, dass es – in weiten Teilen des Landes – noch einen sonnigen Tag geben würde, dachte ich: toll, da kann ich ja nochmal in die Stadt fahren, ein bisschen auf dem Markt stöbern und ein paar Besorgungen machen. Tja, und daraus ergab sich dann in der Zentrale oben folgendes Gespräch: „Du, da unten hat es einer überhaupt nicht kapiert. Beschwert sich, dass es vor Weihnachten keinen Lockdown geben wird und wir alle an der Wand zerschellen werden, und will „noch schnell“ in die Stadt kuscheln gehen. Geht’s noch? – Ja, du hast recht, das ist ganz schön doof, aber keine Sorge, das kriegen wir hin. Ich hab hier jede Menge Minusgrade rumliegen. Wenn wir ein paar davon bei dem vor die Haustür kippen, dann bleibt der brav auf der Couch sitzen und steckt noch nicht mal die Nase aus dem Fenster – versprochen.“ Also das mit der Nase stimmt nicht, ich war sogar kurz draußen, um den Müll rausbringen.

Küchentagebuch, Mittwoch 22. Dezember 2021

  • Gerösteter Ofenkürbis mit Ingwer, Miso & Tofu (bei ellerepublic.de)
  • Jasmin-Reis
Den Tofu hätt ich nicht gebraucht – mag den wer?

Zander, Spitzkohl, Meerrettich

Ich dachte ja, der oder das Corona-Virus sei ein bisschen ungeschickt und ich sollte ihn oder es vielleicht ein wenig coachen. Es ist ja nicht sehr klug, den Menschen zwei Jahre lang Zeit zu geben und sie schonmal an nur wenig ansteckenden Mutanten üben zu lassen, bevor es so richtig los geht. Zwei Jahre lang, da lernt ja selbst die schwerfälligste Verwaltung dazu und findet geeignete Gegenmaßnahmen. Und wenn man die schlimmsten Fehler schon mal gemacht hat, dann ist man ja beim nächsten Mal gewappnet. Blöd eigentlich, vom Virus. Eigentlich, denn: Irgendein trotzköpfiges Gericht hat der niedersächsischen Regierung ihre 2-G-Regelung im Einzelhandel um die Ohren gehauen. Macht nix, hat die gedacht, dann führen wir eben in diesem Einzelhandel (samt u.a. Apotheken, Drogerien und Supermärkten) die FFP2-Maskenpflicht ein. Am Samstag beschlossen, tritt am Dienstag in Kraft. Fein, bis Dienstag hat das kaum jemand erfahren, auch nicht die Einzelhändler. Die konnten zwar noch schnell provisorische Schilder aufstellen, aber keine FFP2-Masken mehr bestellen, um ihre Regale aufzufüllen. Also standen viele Leute, die ihre FFP2-Masken zu Hause gelassen hatten, vor verschlossenen Türen und konnten sich auch nicht einfach schnell noch eine kaufen, weil die Regale schon leergestürmt waren. Konnte ja auch keiner mit rechnen, dass da ein Zusammenhang besteht. Vorteil Virus.

Küchentagebuch, Dienstag 21. Dezember 2021

Meerrettich mit Spitzkohl- hätte man selber draufkommen können

Kürbis, Miso, Butter

Ich weiß jetzt, wozu es gut ist, Spanisch zu lernen. Ich habe eine Flasche Wein aufgemacht, von der kein Mensch mehr weiß, wer den wozu gekauft hat, und ob er nicht gar aus dem Supermarkt oder von einem böswilligen Gast stammt. Aber der erste Schluck löste Erstaunen aus: Sehr edel. Ein Blick aufs Etikett nützt natürlich heute gar nichts mehr – irgend ein Künstler hat mit dem Kellermeister einen getrunken, um sich einzugrooven; für Informationen ist es dann natürlich zu spät. Ganz klein war aber zu lesen: Vino tinto. Damit war schon mal die Herkunft geklärt, weil nur Spanier (und natürlich die Portugiesen) ihren Rotwein nicht Rotwein nennen, sondern Tintenwein. Nein, stimmt natürlich nicht, oder nur halb. Tinto kommt vom lateinischen tinctus. Das wiederum wird – als Substantiv – gern mit Brühe übersetzt. Die Spanier sagen natürlich, dass das mit ihrem Wein absolut überhaupt nichts zu tun habe und tinctus auch das Partizip von tinguere (einfärben) sei und es sich also nur auf die Farbe bezöge und dass sie stolz seien auf ihren besonders dunklen Rotwein, den sie durch eine besondere Art des Stampfens erreichen würden und ihn deshalb niemals rojo nennen würden. Und dann trinken sie hauptsächlich Tinto de Verano (Sommer-Rotwein), bei dem sie literweise Limonade in ihren besonders gestampften Wein kippen – man muss nicht alles verstehen.

Küchentagebuch, Montag 20. Dezember 1021

Das Grünzeug steht nicht im Rezept, aber da waren noch ein paar Kohlröschen und ein Mangoldstengel – und die Wahl zwischen Pfanne und Kompost hat die Kälte entschieden. War natürlich das Tüpfelchen auf dem i.

Entenleber, Kartoffelpüree, Rosenkohl

Am meisten stolz macht mich als Koch natürlich, wenn es schmeckt. Da das aber selbstverständlich ist, freut mich am zweitmeisten, wenn Vorräte aufgebraucht werden. Nichts ist ja einfacher, als für einen Zweipersonenhaushalt eine halbe Sau zu kaufen und sich dann zu wundern, dass es immer Schweinefleisch gibt. Das gleiche gilt natürlich auch für einen Kürbis, wobei ein halber Kürbis leichter zu verbrauchen scheint als eine halbe Sau. Gestern zum Beispiel gab es Mangoldfröschle natürlich auch weil es wohl bei vielen Leuten an Weihnachten Ente gibt, und offensichtlich genauso viele Leute keine Entenleber mögen. Die ideale Zeit, um Entenleber zu kaufen. Eigentlich aber, ganz eigentlich, gab es gestern Mangoldfröschle weil noch ein Pfannkuchen im Kühlschrank war, der in der Füllung der Rouladen dringend gebraucht wird. Jetzt gibt’s den nicht mehr. Dafür gibt’s dort noch 300 g Entenleber, weil ich zur Verwertung des Pfannkuchens nur 250 g Entenleber gebraucht habe und die Leber nur (mehr oder weniger) pfundweise kaufen konnte, und weil die Marktfrau mich so bittend angesehen hat. Macht nix, gibt es halt heute nochmal Entenleber. Blöderweise habe ich auf der Suche nach einem Rezept noch eines von Tim Raue gefunden, der die Entenleber asiatisch macht, wofür ich aber Wasabi im Vorrat bräuchte. Also muss ich nochmal Entenleber kaufen, um dieses Rezept auszuprobieren, dann ein paar Pfannkuchen backen, damit einer übrig bleibt, damit ⋯ irgendwas stimmt an meinem Vorgehen nicht. Ich weiß nur noch nicht genau, was.

Küchentagebuch, Sonntag 19. Dezember 2021

  • Entenleber in Madeira-Sauce
  • Kartoffel-Pastinaken-Püree
  • Rosenkohl á l’Orange (inspirieret von Sarah Wiener, bei mankannsessen.de)
Reste-Essen mal anders

Mangold, Entenleber, Zitrone

So. Das also war Weihnachten 2021. Kalender? Ich brauch keinen Kalender, um zu wissen, wann Weihnachten vorbei ist. Weihnachten ist dann vorbei, wenn alle Plätzchen-Dosen leer sind und auf dem letzten Plätzchen-Teller nur noch ein paar Krümel vor sich hinkümmern, die dort anstandshalber nur deshalb noch liegen, weil niemand sich traut, sie einfach aufzuessen. Aber auch das wird sich schnell ändern. Die Anziehungskraft solcher Teller ist einfach zu groß. Und dann gilt endgültig: das also war Weihnachten 2021 – ich freu mich schon auf Ostern, Schokohasen, Eierlikör, Hefezopf.

Küchentagebuch, Samstag 18. Dezember 2021

  • Mangoldfröschle mit Entenleber (e&t 3/90, hier auf dem Blog ist das Rezept, die Mengenangaben dort sind für „eine kleine warme Vorspeise für vier“)
  • Gedämpfte Kartoffeln
Schon gut, dass die Leute im Moment Ente kaufen, aber keine Leber

Das Ende:

So sieht vorbei aus, inzwischen noch vorbeier

Kaninchen, Spätzle, Feldsalat

Beinah. Beinah hätte ich heute wieder einen Backofen gehabt. Alle Ersatzteile waren eingetroffen. Ich war darüber genauso überrascht wie der Monteur. Nach mehreren Stunden Ausbauen, Austauschen und wieder Einbauen, war’s dann soweit: Fehler 2024 (oder so ähnlich). Rot, langsam blinkend. Großes Rätselraten in meiner Küche. Keines der vielen Manuale und technischen Handbücher, die über den Boden verstreut lagen, fand diesen Fehler auch nur erwähnenswert. Ein Experte an der Hotline des Herstellers vermutete dann einen Fehler bei der Flashprogrammierung, der nicht durch einen Austausch zu beheben sei, sondern von einem angereisten Experten beseitigt werden müsse. Der genannte Preis für diese Aktion kam in die Nähe eines Neugerätes, und meine Frage, warum denn ein Backofen eine Software brauche, wurde milde belächelt. Wenn der Lieferant und die Pandemie-Experten recht haben, dann kommt der neue Backofen zusammen mit mit der nächsten Omikron-Welle Anfang Januar. Und dann kann ich die Temperatur von der Couch aus mit Wlan unter Einhaltung des vorgeschriebenen Abstands einstellen. Das wird bestimmt toll.

Küchentagebuch, Freitag 17. Dezember 2021

  • Lapin aux pruneaux (aus der Tiefkühltruhe)
  • Spätzle
  • Feldsalat (man kann ein Sterne-Rezept gar nicht zu oft nachkochen)
Beim letzten Ei war die Entscheidung: Spätzle oder Salat; natürlich haben die Spätzle gewonnen

Flammkuchen, Birne, Feldsalat

Heute bin ich mal so richtig stolz. Unten verlinke ich auf ein Rezept auf lieberlecker, das wieder auf ein Rezept eines Sternekochs verlinkt. Und seither weiß ich, dass „mein“ Feldsalat, wie ich ihn seit Jahren mache, Sterne-Niveau hat! Natürlich machen „wir“ Köche nicht immer alles gleich, das hängt ja vom Wetter ab, von den Getränken am Vorabend (mehr oder weniger Salz), vom Angebot des Gemüse-Lieferanten („wir“ gehen ja nur selbst einkaufen, wenn gerade eine Kamera dabei ist) und, und, und zum Beispiel von der Jahreszeit. Aber davon abgesehen: genau so geht ein Feldsalat und wer etwas anderes behauptet, hat einfach keine Ahnung. Jetzt habe ich also endlich auch einen Link auf Feldsalat. Ganz im Gegensatz zum Flammkuchen. Das Internet ist voll von Flammkuchen mit Ziegenkäse und Birne, alle sind ähnlich und könnten auch von Sterneköchen nicht verbessert werden, aber genau „mein“ Rezept ist unauffindbar. Der Link zu stylish-living.de ist also nicht ganz falsch, steht aber nur hier, weil die Web-Adresse genau zu meiner Stimmung und meiner Ambition passt. Fast hätte ich ja noch umgeschwenkt auf „Erdbeer-Flammkuchen mit Bacon„. aber: die Saison! Außerdem müssen ja Creme fraîche, Schmand und Ziegenkäse aufgebraucht werden. Und dazu passt „mein“ Sterne-Feldsalat halt ideal.

Küchentagebuch, Donnerstag 16. Dezember 2021

Schmeckt eindeutig besser als das Bild suggeriert – und mit diesem Salat!

Linsen, Kardamom, Pfannkuchen

Janus-Wörter. Das sind Wörter, die auch ihr eigenes Gegenteil bedeuten können. Bei Teekesselchen (Wörter, die zwei oder mehr unterschiedliche Bedeutungen haben), ist der Nutzen schon fraglich, aber wenigstens ist ein lustiges Kinderspiel daraus entstanden. Bei Janus-Wörtern verstehe ich den Sinn allerdings überhaupt nicht. Wem nützt das? Im Duolingo-Spanisch-Kurs gibt es zum Beispiel den schönen Satz »Usted puede cubrir el coche.« – Sie können das Auto abdecken. Ich weiß bis heute nicht, ob cubrir abdecken bedeutet oder abdecken. Man kann ja etwas abdecken, wenn man den Deckel entfernt, oder etwas abdecken, indem man den Deckel drauf legt. Bei dem Beispielsatz denke ich immer an eine Autovermietung in – sagen wir – Valencia. Und bei der Abholung des Autos könnte der Vermieter freundlich erlauben, dass man das unter einer Plane versteckte Auto jetzt abdecken und losfahren könne. Oder bei der Rückgabe, da könnte er mürrisch fordern, dass man das Auto gefälligst noch abdecken solle. Ich weiß es wie gesagt nicht. Ich muss da wohl einfach mal hinfahren, ein Auto mieten und gucken, was passiert. Aber Vorsicht, auch in Spanien macht es schon einen Unterschied, ob man mit dem Auto einen Fußgänger umfährt oder umfährt. Oder wie Robert Gernhardt dichtet: „Ein Männlein steht im Walde / ganz still und stumm, / wenn ich es nicht umfahre, / dann fahre ich es um.“

Küchentagebuch, Mittwoch 15. Dezember 2021

  • Kardamomlinsen (ein Rezept von lamiacucina, die Restenverwertung) mit
  • Ricotta-Kräuter-Crespelle (ebda.)
  • Pfannkuchen mit einer Selektion von Brombeer-, Heidelbeer- und Blutorangen-Marmelade oder Quittengelee
Und das ganze süße Zeug hat’s nicht aufs Bild geschafft; schüchtern?

Hirschfilet, Orangensauce, Kartoffelbrei

In einer Buchbesprechung habe ich den schönen Satz gelesen: »The past is a foreign country, they do things differently there.«*) Je älter man wird, umso mehr gilt das auch für die Gegenwart. Zum Beispiel Lieferdienste. Am Wochenende war in der Süddeutschen ein Interview mit dem Chef der Deutschen Post und der Überschrift: »Braucht man Lebensmittel wirklich innerhalb einer halben Stunde?« Und ich dachte: oh, alter Mann, gute alte Deutsche Post, innerhalb von zehn Minuten! Aber ich bin kein Experte und hier auf dem Land gibt’s das wahrscheinlich (?) noch gar nicht. Bislang vermisse ich es auch nicht. Aber: »… they do things differently now.« Und so war ich dann ganz interessiert, als ich in der ZDF-Mediathek einen Beitrag über »Gorillas & Co.: Die Wahrheit über schnelle Lieferdienste« fand, ein Angebot von funk, also von jungen, hippen ZDF-Leuten aus dem Internet. Ich will das nicht beurteilen, weil »… they do things differently now.« Die Fahrer haben manchmal Rückenschmerzen, manchmal funktionieren die Elektro-Räder nicht richtig, die Bezahlung könnte besser sein, aber eigentlich scheinen alle ihren Job gern zu machen. Soweit, so gut. Aber dann sagt der junge Hippe am Ende der Sendung sinngemäß, dass auch wir als Kunden die Situation verbessern könnten, wenn wir zum Beispiel mehr Trinkgeld geben oder an einem regnerischen Abend auf der Couch mal auf den Schokopudding verzichten würden. Wie gesagt, ich will mich nicht einmischen, aber wenn ihr glaubt, soziale Probleme auf Trinkgeldzahlungen und gute Taten (die den Geplagten noch nicht mal helfen) abwälzen zu können, dann solltet ihr mal anfangen darüber nachzudenken, in was für einer Gesellschaft ihr leben wollt.

*) Wir alle lesen ja keine Exzerpte, sondern das Original 😉; es ist der Eröffnungssatz in L.P. Hartleys Roman The Go-Between.

Küchentagebuch, Dienstag 14. Dezember 2021

  • Hirschfilet mit Orangensauce (mankannsessen.de – wenn man die Portionsangaben nicht ernst nimmt)
  • Kartoffelpüree mit Orangengeschmack (auch da – passt gut und die Portionsangaben stimmen auch)
  • Rosenkohl

Da es das vor kurzem erst gab, und ich etwaige Leser ja nicht langweilen will, heute ganz archaisch das rohe Fleisch, noch mit dem Duft von Tannennadeln und dem Brunströhren noch im Ohr – sorry Veggies. Am 19. November war die Frage: Warum gibt’s das nur einmal im Jahr? Genau.

Gebacken: Jede Menge Brot – immer noch ohne Dampf

Ein dunkles Weizenbrot mit Malzbier und ein Roggenbrot im Kasten
Tischgespräche
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